Nach dem Nein zu Olympia: BUND Hamburg – Votum erlaubt Raum für andere Prioritäten im Flächen- und Klimaschutz

Neben dem Naturschutzbund hatte der BUND in Hamburg gemeinsam mit den betroffenen Landesverbänden in Berlin, NRW und Bayern (München) sowie dem Bundesverband frühzeitig NEIN zu den Olympia-Bewerbungen gesagt. Detailliert hatte der BUND seine Kritik fachlich untermauert und Umwelt-, Naturschutz- und Klimabelange in den Focus gestellt. Auch der BUND reagiert auf die Ablehnung der Hamburger*innen gegen Olympische Spiele in Hamburg mit dem Hinweis, dass dadurch „Raum für andere Prioritäten im Flächen- und Klimaschutz“ möglich werden. FAIRspielen dokumentiert die PM vom BUND Hamburg.
- In München, Hamburg, Berlin und Rhein-Ruhr – BUND sagt NEIN zu Olympia-Bewerbungen
- BUND Hamburg bestärkt NEIN zur Olympia-Bewerbung
Hamburgerinnen und Hamburger stimmen gegen Olympia-Bewerbung
BUND Hamburg: Votum erlaubt Raum für andere Prioritäten im Flächen- und Klimaschutz
Die Bürgerinnen und Bürger Hamburgs haben sich gestern mehrheitlich gegen eine Olympia-Bewerbung ausgesprochen. Der BUND Hamburg hatte im Vorfeld des Referendums auf die erheblichen Zielkonflikte zwischen einer Olympia-Bewerbung und den Verpflichtungen aus dem Hamburger Zukunftsentscheid hingewiesen.
„Jetzt ist eine gute Gelegenheit, den Fokus auf das zu legen, was Hamburg wirklich dringend braucht: eine Stadtentwicklung, die Flächen schützt statt verbraucht, und eine Klimapolitik, die ihren eigenen Ansprüchen gerecht wird. Daran werden wir den Senat weiter messen“, erklärt Sabine Sommer, Vorsitzende des BUND Hamburg.
Das Ergebnis sei kein Signal gegen Sport oder internationale Zusammenarbeit. Es sei ein Auftrag an den Senat, die vorhandenen Ressourcen gezielt in die Herausforderungen zu investieren, vor denen Hamburg tatsächlich stehe: bezahlbares Wohnen ohne weitere Grünflächenversiegelung, konsequente Umsetzung des verschärften Klimaschutzgesetzes und der Erhalt der verbliebenen Freiräume in der wachsenden Stadt.
Der Senat hat mit dem Referendum gezeigt welche Kräfte bei intrinsischer Motivation freigesetzt werden können, der BUND Hamburg erwartet, dass die gesetzten Themen wie bezahlbarer Wohnungsraum und die Grünflächenvernetzung weiterhin mit einem solchen Elan für die Hamburger und Hamburgerinnen vorangetrieben werden.





