BIG Fluglärm nach NOlympia-Entscheid: „Prioritäten für Klima, Lebensqualität und nachhaltige Stadtentwicklung“

BIG Fluglärm nach NOlympia-Entscheid: „Prioritäten für Klima, Lebensqualität und nachhaltige Stadtentwicklung“

Nach dem Ende der Hamburger Olympiabewerbung nimmt auch der Umweltverband BIG-Fluglärm zum Ergebnis des Referendums Stellung. FAIRspielen dokumentiert: „Hamburg sagt Nein zu Olympia! Bürgerinnen und Bürger setzen andere Prioritäten – Stadtgesellschaft setzt erneut Prioritäten für Klima, Lebensqualität und nachhaltige Stadtentwicklung“

„Hamburg, 31. Mai 2026 – Die Hamburgerinnen und Hamburger haben sich im heutigen Referendum mit deutlicher Mehrheit gegen eine Bewerbung der Stadt um Olympische und Paralympische Spiele ausgesprochen.

Das Ergebnis beendet eine monatelange Debatte über die Zukunft der Stadt und sendet zugleich ein klares Signal an Politik, Wirtschaft und Sportverbände.

Aus Sicht des Umweltverbands BIG Fluglärm in Hamburg steht die Entscheidung auch im Zusammenhang mit dem Hamburger Zukunftsentscheid. Bereits dort haben die Bürgerinnen und Bürger deutlich gemacht, welche Prioritäten sie für die Entwicklung der Stadt setzen. Die breite Unterstützung für Klimaschutz, nachhaltige Mobilität und lebenswerte Quartiere sowie die heutige Ablehnung einer Olympiabewerbung ergeben ein konsistentes Bild davon, welche Zukunft sich die Mehrheit der Menschen für Hamburg wünschen.

Martin Mosel, Vorsitzender des Umweltverbands BIG Fluglärm in Hamburg, erklärt: „Die Hamburgerinnen und Hamburger haben gesprochen. Dieses Ergebnis verdient großen Respekt. Die heutige Entscheidung ist für mich kein Nein zum Sport. Viele Menschen haben vielmehr Zweifel daran geäußert, ob ein olympisches Megaereignis die richtigen Antworten auf die sozialen, ökologischen und finanziellen Herausforderungen unserer Stadt liefert. Vor dem Hintergrund des Hamburger Zukunftsentscheids ist dieses Ergebnis nur folgerichtig. Die Bürgerinnen und Bürger haben damit erneut deutlich gemacht, welche Prioritäten sie für die Zukunft Hamburgs setzen. Der Senat ist insbesondere die Antworten auf zentrale klima- und umweltpolitische Fragen schuldig geblieben. Das gilt vor allem für die Auswirkungen der Spiele auf den Luftverkehr und den damit verbundenen Emissions-Impact. Obwohl mit einem erheblichen zusätzlichen Flugaufkommen zu rechnen gewesen wäre, wurden diese Folgen weder transparent dargestellt noch öffentlich diskutiert. Eine ehrliche Klimabilanz der Bewerbung hat es nie gegeben. Jetzt geht es darum, die großen Herausforderungen unserer Stadt unabhängig von Olympia anzugehen. Klimaschutz, Mobilität, Wohnen, Gesundheit und Lebensqualität bleiben auf der Tagesordnung. Dafür erwarten die Menschen konkrete Lösungen.“

­­Kontakt und Rückfragen: Für Nachfragen steht Ihnen Martin Mosel vom Umweltverband BIG-Fluglärm in Hamburg, 0151/50893239, presse@big-fluglaerm.de, www.big-fluglaerm.de, gerne zur Verfügung.“

dirkseifert

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