SZ und olympische Bewerbungen: Teurer schneller weiter – klamme Kassen und Versprechungen – Berlin, Hamburg, München NRW-Rhein-Ruhr

Olympische Spiele in München, Hamburg, Berlin oder NRW-Rhein-Ruhr? Die politisch Verantwortlichen in Landes- oder Stadtregierung versprechen nur Gutes. Risiken und Nebenwirkungen werden meist vom Tische gewischt. Bei den Kosten werden wesentliche Faktoren einfach mal ausgelassen. Und olympische Neubauten muss man nur Neu-Definieren, schon passt auch das. Die Süddeutsche Zeitung hat sich in zwei Artikeln die vier Bewerberstädte noch mal angeschaut und berichtet dazu. „Olympiabewerbung von München und Hamburg – Teurer, schneller, weiter“ heißt es zum einen. Und zum anderen: „Olympia-Bewerbungen von Berlin und NRW – Klamme Kassen, große Erwartungen“. Beides in der Ausgabe 12. April 2026. In NRW und Kiel laufen derzeit bereits die Bürger*innen-Befragungen per Briefwahl. Am 19. April ist dann der Wahltermin für alle Wahlberechtigten in den 17 Gemeinden in NRW und Kiel. München hat bereits abgestimmt (mit einer Mehrheit für die Spiele). Hamburg folgt am 31. Mai und Berlin ist im Rennen, macht aber wegen fehlender Rechtsgrundlagen kein Referendum. Nach dem Sommer will der DOSB dann irgendwas entscheiden.
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- Budzier, Alexander und Flyvbjerg, Bent, The Oxford Olympics Study 2024: Kosten und Kostensteigerungen bei den Spielen? 20.04.12. Mai 2024. Verfügbar unter SSRN: https://ssrn.com/abstract-4849892 oder http://dx.doi.org/10.2139/ssrn.4849892
- Der Artikel der Süddeutschen ist hier online: „Wenn das Argument für Olympia wirtschaftlich ist, muss man sagen: Bitte nicht!“
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