Olympia Los Angeles 2028: Warum Stadtbeamte warnen, dass die Olympischen Spiele Los Angeles bankrott machen könnten

Das kleine große Hamburg will Olympische Spiele stemmen. Auf die zahlreichen Kritiken und Warnungen angesichts der extrem hohen Kosten reagieren die Verantwortlichen zwischen Senat und Handelskammer und bei diversen Medien eher abwehrend oder betonen gute Laune. Schauen wir mal nach Los Angeles, wo ja die nächsten Olympischen Spiele des IOC 2028 stattfinden sollen. LAist berichtet: „Why city officials are warning that the Olympics could bankrupt Los Angeles“ (Warum die Stadtbeamten davor warnen, dass die Olympischen Spiele Los Angeles bankrott machen könnten). Und die LAtimes titelt: „L.A. officials raise alarms over crippling Olympic costs: ‘Bankruptcy cannot be the legacy’“ (L.A.-Beamte schlagen Alarm über lähmende Olympiakosten: „Bankrott kann nicht das Vermächtnis sein“).
Aktuelle Berichte aus Los Angeles warnen vor erheblichen finanziellen Belastungen. Im Zentrum stehen explodierende Kosten, Risiken für den städtischen Haushalt und unklare Verantwortlichkeiten zwischen Stadt und IOC. Kritiker sprechen von einem „finanziellen Glücksspiel“ zulasten der Steuerzahler:innen. Nicht erst solche Berichte wie aus L.A. werfen die Frage auf, ob Hamburg diese Risiken unterschätzt.
Die genannten Berichte aus den Zeitungen sind hier online:
- https://laist.com/news/politics/why-city-officials-are-warning-that-the-olympics-could-bankrupt-los-angeles
- https://www.latimes.com/california/story/2026-04-09/los-angeles-officials-raise-alarms-over-crippling-summer-olympics-costs
Siehe zu Hamburg auch folgende Texte:
- Linksfraktion kritisiert Olympia-Zahlen des Senats: Sicherheitskosten fehlen, der Gewinn ist in Wahrheit ein Verlust
- Bund der Steuerzahler: Olympia in Hamburg: Große Vision, aber keine ehrlichen Zahlen!
- Olympische Spiele und kostenträchtige Bewerbungskonkurrenz: „Investitionen ins Leere?“ fragt die ARD-Sportschau
- Heilsversprechen Olympia: Hamburger Senat präsentiert bunte Wundertüte





