Hamburg: NOlympia-Vertrauenspersonen reichen Stellungnahme beim Senat ein

Gestern hat die Bürgerschaft in Hamburg beschlossen, am 31. Mai ein Referendum zur Frage einer Olympischen Bewerbung durchzuführen. Jetzt haben Aktive vom Bündnis NOlympia-Hamburg und die rechtlich notwendigen Vertrauensleute eine Stellungnahme eingereicht, die mit den Unterlagen zur Wahlbenachrichtung an die Wähler*innen verschickt werden soll. Dafür ist auch notwendig, dass die Initiative 10.000 gültige Unterschriften von in Hamburg wahlberechtigen Personen einsammelt. Dafür beginnt die Sammelfrist von drei Wochen am 31. Mai. Die Unterschriften können nicht online geleistet werden, sondern müssen auf entsprechenden Listen erfolgen. Die Stellungnahme und weiteres Material sind bei NOlympia-Hamburg.de online. Das Bündnis bitte um Unterstützung.
Dokumentation der PM von NOlympia-Hamburg:
NOlympia-Vertrauenspersonen reichen Stellungnahme beim Senat ein
Am 14.01.2026 hat die Bürgerschaft die Durchführung des Bürgerschaftsreferendums zur Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036 oder 2040 oder 2044 beschlossen. Ab dem Beschluss haben Initiativen 14 Tage Gelegenheit, eine Stellungnahme durch ihre Vertrauenspersonen beim Senat zu beantragen. Die Stellungnahme muss zu diesem Zeitpunkt bereits vollständig zur Verfügung stehen. Damit die Stellungnahme in die Wahlunterlagen kommt, werden 10.000 gültige Unterschriften benötigt. Ab dem 31.01. beginnt NOlympia mit der Sammlung von Unterschriften. Bereits heute ist die Stellungnahme und inklusive einer längeren Version mit Quellen auf www.NOlympia-Hamburg.de zu sehen.
Dazu Christian Völker, Vertrauensperson von NOlympia: „Das Bürgerschaftsreferendum ist in Hamburg bislang mono-thematisch auf Olympiabewerbungen ausgerichtet. Es ist eine willkürliche, thematische Auswahl eines top-down Referendums, die problematisch ist. Diesen Umständen entsprechend bemühen wir uns dabei zu helfen, es so meinungspluralistisch und damit demokratisch wie möglich zu gestalten. Denn Münchener Verhältnisse, wo nur Pro-Olympia Argumente mit den Wahlunterlagen verschickt wurden, wollen wir in Hamburg sicher nicht.“
Mo Petersen, Vertrauensperson von NOlympia: „Es ist wichtig, dass die Fakten auf den Tisch kommen. Der Senat erzählt derzeit der Bürgerschaft eine Geschichte und der Öffentlichkeit eine andere. Beispielsweise hat er der Bürgerschaft erklärt, dass er vom Bund keinen Euro für seine Bewerbungskosten erhält und dass eine konkrete Unterstützung nach Höhe und Umfang bei Durchführungs-, Sicherheits- und Infrastrukturkosten nicht konkret vereinbart ist. Der Öffentlichkeit suggeriert er, dass er diese Zusage hätte. Dieser Doppelsprech ist inakzeptabel. Wir helfen diese Ecken auszuleuchten.”
NOlympia Hamburg lädt ein zur Kick-Off-Veranstaltung zum Kampagnenstart: Am Freitag, 16.1. um 18:00 Uhr im Centro Sociale, Sternstraße 2.
Im Anhang finden Sie die vollständige Pressemitteilung, das Statement, für das NOlympia Hamburg Unterschriften sammelt und ein Foto von den Vertrauenspersonen bei der Einreichung der Unterlagen.
Für Rückfragen:
Kontakt: Clara Ihring und Eckart Maudrich, Pressesprecher NOlympia-Hamburg
E-Mail: presse@nolympia-hamburg.de
Weitere Informationen finden Sie auf : www.nolympia-hamburg.de und fairspielen.de





