Hamburgs Olympische Neubauten – Volksparkstadion und neue Multifunktionsarena in Hamburg

Um die Bewerbung für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 auf die Reihe zu bekommen, muss Hamburg reichlich basteln. Dazu gehört vor allem, das bestehende Fußballstadion vom HSV im Volkspark baufällig zu machen und damit den Bau eines neuen Einwegstadions zu rechtfertigen. Es soll zunächst als olympisches Leichtathletik-Stadion neu gebaut werden – weil das alte HSV-Stadion nicht mehr wirtschaftliche modernisierbar wäre. Der HSV hatte seiner Spielstätte neulich eine Tauglichkeit bis 2051 bescheinigt. Neben anderen Bauwerken, die Hamburg für die Bewerbung und Durchführung neu bauen müsste, ist das Stadion schon eine zentrale Sache. Daher hat der Bürgerschaftsabgeordnete Martin Wolter den Senat gefragt.
- Wie sieht es aus: „Volksparkstadion und neue Multifunktionsarena in Hamburg“ (PDF, die Antworten folgen „dieser Tage“.
- Ist in Hamburg ein neues Olympia-Stadion sowieso notwendig? HSV: Nach Modernisierungsarbeiten Nutzungdauer des Volksparkstadion bis 2051 geschätzt
- Olympische Neubauten in Hamburgs Olympia-Bewerbung
- Neubau eines Olympia-Stadions in Hamburg
Wolter, Abgeordneter der Linksfraktion, fragt nicht nur mit Blick auf die Notwendigkeit eines Stadion-Neubaus, sondern greift noch einen anderen Punkt des Senats auf. Wie ist das mit dem „Stadion für Alle“. In der Einleitung zu seiner Schriftlichen Kleinen Anfrage nimmt Wolter Bezug auf das bisherige „Konzept“ des Senats: „Am 31. Mai 2025 hat der Senat angekündigt, unabhängig von der Austragung Olympischer Sommerspiele in Hamburg, eine neue Multifunktionsarena in der Nähe des bestehenden Volksparkstadions zu bauen. Im vorliegenden Konzept für die Austragung der Olympischen Spiele für die Jahre 2036, 2040 und 2044 steht dazu: „Das neue Leichtathletikstadion als modernste Arena Deutschlands wird nach dem Ende der Spiele als „Stadion für Alle“ intensiv und niedrigschwellig genutzt. Gleichzeitig entsteht in Deutschland eine einmalige, hochmoderne Bühne für Sport und Entertainment.“
Was der rot-grüne Senat dazu wohl inzwischen entwickelt hat – sechs Monate nach der Bewerbung bei Deutschen Olympischen Sport Bund – DOSB – mit einer eher fragilen Ideensammlung – und sechs Monate bevor der Senat die Bürger*innen abermals per Referendum befragen will, ob Olympia kommen darf. Ende Mai 2026 soll dieses Referendum stattfinden. Das letzte Olympia-Referendum um November 2015 endete mit einer klugen Entscheidung der Hamburger*innen: NEIN DANKE!





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