Hamburg – Sport – Milliarden – HWWI legt Studie vor

Hamburg – Sport – Milliarden – HWWI legt Studie vor

Mit deutlichem Bezug zu den Bemühungen des Senats in Hamburg, Olympische Spiele zwischen 2036 und 2044 an die Elbe zu holen, hat nun das HWWI eine Studie zum Thema wirtschaftliche Dimension Hamburg und Sport vorgelegt. Das Abendblatt hat dazu bereits berichtet und bei den Olympia-Befürworter*innen ist wiedermal Jahrmarktsstimmung, weil Olympia dann ja angeblich alles noch viel besser macht. Das wird genau zu prüfen sein. Denn dass Hamburg als Medien- und Marketing und Sportstadt und damit verbundenen Kultur- und Tourismus-Angeboten Geld verdient, kann eigentlich nicht überraschen. Aber natürlich ist es erforderlich, die Studie genau zu prüfen, um zu schauen, dass genau da eigentlich ermittelt wird. Denn: Es gibt über die letzten Jahrzehnte viele sozial-ökonomische Studien, die einen nachhaltigen wirtschaftlichen Effekt durch Olympische Spiele nicht nachweisen konnten. Siehe unten dazu auch der Hinweis auf die Oxford Olympics Study.

Die Studie beim HWWWI ist hier in Verbindung mit einer PM zu finden. Die wirtschaftliche Dimension des Sports in Hamburg – Michael Berlemann, Erik Haustein, Andreas Lagemann, Paula Schwamb, Daniela Wenzel (2026), HWWI Studien, Nr. 6, Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut. „Die Studie untersucht umfassend die wirtschaftliche Bedeutung des Sports für die Freie und Hansestadt Hamburg. Sport erfüllt nicht nur zentrale gesellschaftliche Funktionen wie Gesundheitsförderung, soziale Integration und Steigerung der Lebenszufriedenheit, sondern wirkt zugleich als bedeutender – oft unterschätzter – Wirtschaftsfaktor. Da Sport in der amtlichen Statistik nicht als eigener Wirtschaftssektor ausgewiesen wird, bleiben seine wirtschaftlichen Effekte häufig verborgen. Die Studie schließt diese Lücke und analysiert systematisch die direkten, indirekten und induzierten Effekte der Sportwirtschaft in Hamburg.“

Siehe auch:

dirkseifert

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