Olympiawerbung und Schwimmförderung – Ab ins Wasser

Rot-Grün in Hamburg spricht von Schwimmförderung für die Erstklässler*innen und startet die Aktion „Ab ins Wasser“, im Verbund mit „Bäderland“. Andere wundern sich über dieses Engagement des Senats ausgerechnet wenige Wochen vor dem Referendum zur angestrebten Olympia-Bewerbung. Mit einer Gutschein-Aktion „Ab ins Wasser“ will der Senat Kinder fit fürs Schwimmbecken machen, so heißt das offiziell. Das ist natürlich grundsätzlich eine gute Sache. Doch natürlich ist der Zeitpunkt dieser Aktion doch eher stark motiviert, um das Hamburger Olympia-Motto der Kampagne „Eine Chance für alle“ zu illustrieren. Die dafür eingesetzten Finanzmittel sind jedoch nach Ansicht von NOlympia-Hamburg.de nur begrenzt sinnvoll. Das hatten die Aktivist*innen bereits vor einigen Wochen in einer PM dargelegt (siehe unten).
Vor allem aber wird diese Aktion nicht dem mit knapp 18 Millionen Euro bislang zum Referendum ausgewiesen Propaganda-Etat angerechnet werden. Während der Senat aus dem Topf der Steuerzahler*innen seine Olympia-Kampagne finanzieren kann, steht NOlympia-Hamburg mit äußerst begrenztem Mitteln am Start, um vor Risiken und Nebenwirkungen Olympischer Spiele zu informieren. Trotzdem konnten sie mit Rekord-Ergebnis Unterschriften sammeln, damit die Kritik nun in die Wahlunterlagen zum Referendum aufgenommen werden muss.
- Der Senat in Hamburg informiert hier über die Aktion. Der NDR berichtet wie auch andere Medien über diese Aktion, stellt aber – wenn ich nichts übersehen habe – keinerlei Verbindung mit der Olympia-Kampagne des Senats her. Dabei endet diese Aktion ausgerechnet am Termin des Olympia-Referendums am 31. Mai.
- NOlympia-Hamburg hatte diese Aktion genauer angesehen und das Konzept bereits bei der Vorstellung vor wenigen Wochen kritisiert.
- NOlympia Hamburg erfolgreich – 19.423 Unterschriften für Olympia-Kritik in den Wahlunterlagen





