Olympia Bewerbung NRW – „Dortmunds fragile Olympia – Bewerbung“

In München ist per Volksbefragung ein Votum für eine Olympia-Bewerbung für 2036, 2040 oder 2044 bereits gelaufen. In Hamburg steht eine Referendum Ende Mai auf der Agenda und in NRW soll bereits im April abgestimmt werden, ob eine Olympia-Bewerbung unter der Führung von Köln für die Rhein-Ruhr-Regionen erfolgen soll. Auch in Kiel steht für die Segelwettbewerbe eine Abstimmung an, die bereits im März erfolgen soll. Mitbewerber Berlin verzichtet auf eine solche Befragung. Überall haben sich auch NOlympia-Aktivist*innen und Olympia-Kritiker+innen formiert, um vor den Risiken und Nebenwirkungen zu warnen. In NRW haben sich der BUND Landesverband, aber auch der Kreisverband Köln und andere Gruppen positioniert. Die LINKE in NRW bereitet gerade eine Informationskampagne gegen die Bewerbung vor, einen entsprechenden Beschluss dazu hatte die Landesversammlung der Partei im letzten Jahr schon gefasst. Gut bestellt ist es offenbar nicht, mit der Bewerbung in NRW. „Dortmunds fragile Olympia–Bewerbung“ titelt jetzt z.B. die Print-Ausgabe der Ruhr Nachrichten.
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- Olympia Bewerbung Köln: Rechnungsprüfungsamt fordert „zeitnahe“ Wirtschaftlichkeitsbetrachtung
- In München, Hamburg, Berlin und Rhein-Ruhr – BUND sagt NEIN zu Olympia-Bewerbungen
- Zur Kölner Bewerbung siehe auch https://nolympia-colonia.de/
Das Blatt berichtet: „Dortmund könnte Handball- und Fußballstandort bei Olympischen Spielen 2036, 2040 oder 2044 werden. Vorgesehen sind Wettbewerbe im Signal Iduna Park und in den Westfalenhallen. Neue Großbauten sind nach aktuellem Stand nicht geplant. Am 19. April entscheiden die Dortmunderinnen und Dortmunder per Briefwahl, ob sich ihre Stadt an der Bewerbung Rhein-Ruhr beteiligen soll.“ Doch obwohl der Termin nicht mehr weit weg ist: „Dortmund stimmt bald über Olympia ab – doch die konkreten Kosten sind derzeit noch völlig unklar. Wie kann das zusammenpassen?“
In dem Artikel, der derzeit offenbar noch nicht online ist, wird einiges zu den Finanzplanungen der gesamten NRW.Planung bzw. des Deutschen Olympischen Sport Bundes (DOSB) berichtet. Demnach erwartet man ein knappes Einnahmeplus bei derzeit geplanten Kosten von rund um die 5 Mrd (die üblicherweise bei Olympischen Spielen im Laufe der Zeit dann immer weiter – meist zu Lasten der Steuerzahler*innen „überraschend“ anwachsen). Lediglich für die Paralympischen Spiele würde die öffentlichen Haushalte draufzahlen müssen.
Konkret mit Blick auf Dortmund heißt es dann in dem Bericht der Ruhrnachrichten: „Bei möglichen Infrastrukturinvestitionen wird es deutlich unkonkreter. Die Stadt Dortmund schreibt auf Anfrage wörtlich: „Das Budget für mögliche Investitionen in die Infrastruktur lässt sich in der jetzigen Phase der Bewerbung noch nicht beziffern.“ Zur Begründung heißt es weiter, Prognosen über einen Zeitraum von 15 bis 19 Jahren seien „mit erheblichen Unsicherheiten verbunden“ und daher derzeit nicht belastbar. Eine detaillierte Kosten-Nutzen-Analyse speziell für Dortmund liegt bislang ebenfalls nicht vor. Dazu erklärt die Stadt: „Eine detaillierte Analyse wäre zu diesem Zeitpunkt weder belastbar noch seriös.“ Abgestimmt wird trotzdem am 19. April.“
- Hinweis: Dieser Bericht der Ruhrnachrichten ist über die Mitgliedschaft in der Bücherhalle Hamburg über den dort zu Verfügung gestellten Zugang zur Genios-Presse-Datenenbank verfügbar.





