BUND Hamburg bestärkt Kritik gegen Prestigeprojekt Olmypia-Bewerbung

BUND Hamburg bestärkt Kritik gegen Prestigeprojekt Olmypia-Bewerbung

Der BUND-Hamburg und seine Landes-Vorsitzende Sabine Sommer bekräftigen ihre Kritik an der Bewerbung zu Olympischen Spielen als Prestigeprojekt. Heute hat der Umwelt- und Klimaschutzverband mit einer Aktion auf dem Rathausmarkt seine Forderung unterstrichen: „Hamburgs Zukunft liegt nicht in Olympischen Spielen, sondern in nachhaltigen Investitionen, die Klima, Mobilität und Lebensqualität sichern,“ sagt Sabine Sommer. Der BUND fordert von Senat und Bürgerschaft umfassende Auskunft über die Kosten, die mit den umfassenden Maßnahmen für eine Olympia-Bewerbung erforderlich wären. Ende Mai sollen die Hamburger*innen per Referendum über eine Bewerbung abstimmen. NOlympia-Hamburg startet Ende Januar mit einer Unterschriften-Aktion um zu erreichen, dass – anders als z.B. in München – auch Olympia-Kritik im Info-Heft zum Referendum für die Wähler*innen enthalten ist.

PM des BUND Hamburg von heute: 

Hamburg statt Olympia

BUND fordert Stadtumbau statt Mega-Event

Straßenzüge voller neuer Bäume, grüne Oasen auf den Dächern und sichere, breite Fuß- und Radwege, die Lust darauf machen, zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs zu sein: Das könnte Hamburg sein, wenn öffentliche Mittel für Klimaanpassung und nachhaltige Mobilität eingesetzt würden, statt in ein riskantes Mega-Event wie Olympia zu fließen. „Wir müssen jetzt investieren, um unsere Stadt fit für die Zukunft zu machen, statt in ein Prestigeprojekt, dessen Nutzen für die Menschen in Hamburg höchst unsicher ist,“ sagt Sabine Sommer, Vorsitzende des BUND Hamburg.

Die BUND-Projektgruppe „NEIN zu Olympia“ fordert mit der heutigen Aktion vor dem Rathaus Senat und Bürgerschaft auf, vor dem Referendum eine transparente Wirtschaftlichkeitsprüfung vorzulegen. „Ohne belastbare Kosten-Nutzen-Analyse wäre eine Bewerbung haushaltsrechtlich ziemlich fragwürdig,“ so Sommer.

Statt Milliarden in die Ausrichtung der olympischen Spiele zu stecken, sollte Hamburg seine Mittel für eine klimaangepasste und resiliente Stadt einsetzen: Durch Grünflächen Hitze reduzieren, Regenwasser speichern, Luft filtern und die Aufenthaltsqualität in der Stadt attraktiver machen. „Wir können die Radinfrastruktur so gestalten, dass Hamburg mit Kopenhagen mithalten kann, den ÖPNV attraktiv und zuverlässig machen und gleichzeitig grüne Räume schaffen, die allen Hamburgerinnen und Hamburgern zugutekommen,“ erklärt Sommer.

Die Initiative informiert über ihr weiteres Vorgehen, insbesondere über die Unterschriftensammlung gegen die Olympia-Bewerbung, die den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gibt, sich für eine nachhaltige, zukunftsfähige Stadt einzusetzen.

„Hamburgs Zukunft liegt nicht in Olympischen Spielen, sondern in nachhaltigen Investitionen, die Klima, Mobilität und Lebensqualität sichern,“ schließt Sabine Sommer.

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Vor Ort wird Sabine Sommer, Vorsitzende BUND Hamburg, für Statements und Rückfragen zur Verfügung stehen.

Pressefotos (abrufbar ab ca. 15 Uhr): NEIN zu Olympia Aktion 13.1.26 | Flickr

dirkseifert

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