Termine, Termine, Termine

Im Folgenden dokumentieren wir die Termin rund um die Olympia-Bewerbung Hamburgs. Reine Werbeaktivitäten werden hier nicht dokumentiert, sondern finden sich auf der Seite der Olympia-Initiative des Hamburger Senats.

Einladung zu den Bürgerwerkstatten
Im Rahmen von drei Bürgerwerkstätten sollen im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern Wünsche und Ideen für Olympia gesammelt und erörtert werden. Wir möchten Sie herzlich einladen, sich über den aktuellen Stand des Olympia-Konzepts zu informieren, mehr Hintergründe und Anforderungen zu erfahren sowie eigene Anregungen für olympische und paralympische Spiele in Hamburg einzubringen. Jede Werkstatt findet zu einem übergeordneten Thema statt.

28.01.2015, Wettkampf- und Trainingsstätten
19.02.2015 Verkehr- und Tourismus
26.02.2015 Die Entwicklung des Kleinen Grasbrooks zum neuen Stadtteil OlympicCity

Büro Luchterhand, alle Veranstaltungen finden im Unilever-Haus, Strandkai 1, 20457 Hamburg von jeweils 18:00 bis 21:00 Uhr statt.

– 18.11., 26. Hamburger Immobilientreff „Olympische Spiele in Hamburg – ein Segen für die Stadtentwicklung?“, 18.00 bis 20.00 Uhr, im Albert-Schäfer-Saal der Handelskammer Hamburg, Adolphsplatz 1, 20457 Hamburg;

Aus der Einladung:
Olympische Spiele in unserer Stadt? 73 Prozent der Hamburger sprechen sich für eine Bewerbung aus (Stand Juli 2014). Inwieweit kann die Ausrichtung Olympischer Sommerspiele eine Option sein, um auch die Stadtentwicklung positiv zu beeinflussen und die Attraktivität unseres Standortes weiter zu erhöhen? Diese und weitere Fragen möchten wir mit unseren Experten und Ihnen diskutieren.

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19.11., London 2012 als Vorbild? Was Hamburg von der Austragung der Spiele in London lernen kann, 19:00 – 21:00 Uhr, Raum: Moot Court, Bucerius Law School, Jungiusstraße 6, 20355 Hamburg;

Aus der Einladung:
Die Veranstaltungsreihe „Spiele im Dialog“ lädt alle interessierten Hamburgerinnen und Hamburger ein, mit Experten und Fachleuten über olympische Themen in Hamburg zu diskutieren. Wir laden Sie hiermit herzlich zur nächsten Veranstaltung am 19.11. in die Bucerius Law School ein. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen die Lehren der Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2012 in London für die Hamburger Olympiabemühungen. Im Rahmen der Veranstaltung wird die Frage gestellt, ob die Londoner Spiele als Vorbild für Olympische und Paralympische Spiele in Hamburg dienen können?

Hier wurde über Olympische Spiele diskutiert….
Die drei Veranstaltungen der olympiakritischen Reihe „Brot und Spiele. Großevents als Katalysator für Aufwertungsvisionen“ des BUKO-Arbeitsschwerpunktes sind gelaufen. Die Mitschriften können auf der Internetseite eingesehen werden.

22.9. Der Arbeitskreis Sport der SPD lädt die SPD-Mitglieder ein, über Olympische Spiele zu diskutieren, 19:30 Uhr, Patriotische Gesellschaft (Nähe Rathaus), Trostbrücke 6

Aus der Einladung:
Wir wollen allen interessierten SPD Mitgliedern das Konzept Olympischer Spiele in Hamburg vorstellen und laden zur Diskussion ein. Für diesen Zweck hat der Arbeitskreis Sport Sportsenator Michael Neumann & Frank Fechner als Vertreter des Breitensports gewinnen können.

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– 7.10. Reihe Brot und Spiele II, Sportgroßevents, städtische Umstrukturierung und Widerstand, 19:30 Uhr, Centro Sociale, Sternstraße 2;

Mit Kurzinputs von:
Katharina Schmidt: WM, Olympia & Co: Anmerkungen zur aktuellen stadtpolitischen Visionen von/für Rio;
Sybille Bauriedl: Games 2012: Gentrifizierung des Londoner Ostens abfeiern;
Kathrin Wildner: lo urbano – Perspektiven auf Raum- & Raumaneignung aus Lateinamerika
Moderation: Nicole Vrenegor, Ulf Treger

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– 9.10. Podiumsdiskussion „Chancen und Risiken einer Hamburger Olympia-Bewerbung“, 20 Uhr, Staats- und Universitätsbibliothek, 1.OG, 20146 Hamburg, von-Melle-Park 3

Gäste auf dem Podium:
Dr. Andreas Dressel, SPD-Fraktionsvorsitzende
Reinhard Wolf, Olympiabeauftragter der HK Hamburg
Prof. Dr. Wolfgang Maennig, Uni Hamburg, FB Volkswirtschaftslehre
Dirk Seifert, Bündnis (N)Olympia Hamburg

Moderation: Matthias Ederhof, AGS-Landesvorstandsmitglied der SPD Hamburg

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Donnerstag, 9. Oktober 2014 19 Uhr, Kulturschloss Wandsbek, Königsreihe 4, 22041 HH

„OLYMPIA – gut für Hamburg?“ (bis ca. 20.15 Uhr)
Öffentliche Veranstaltung

DIE LINKE im Gespräch mit
• Nicole Vrenegor, Nolympia Bündnis Hamburg www.nolympia-hamburg.de
• Gerd Saraphin, engagiert beim TSV Wandsetal www.tsvwandsetal.com

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21.10. Hamburg macht nun in Olympia, Reihe Brot & Spiele Teil 3, 19:30 Uhr, Lichtmess-Kino, Gaußstraße 25,

Mit Kurzinputs von:
Joachim Häfele: Sicherheitspolitik und öffentlicher Raum;
Ulf Treger: Die Bewerbung ist wichtiger als der Zuschlag: Olympia als Identitätsstifter;
Manuel Osório: Hamburg bastelt an Olympia 2024+


à continuer…

Foto: photo credit: boskizzi via photopin cc

2 Gedanken zu „Termine, Termine, Termine

  1. Sehr wohl gibt es im November Veranstaltungen zum Thema. So bereits am 1.11. um 18.30 in der HAW eine öffentliche Diskussion mit dem Innensenator, den HSB- und VTF Vorsitzenden.

  2. Bis jetzt werden dem Hamburger Bürger leider nur die Chancen von Olympia für Hamburg aufgezeigt (aus Sichtweise der Politik, der Handelskammer und dem Profisport).

    Gleichwohl birgt eine Chance, auch immer ein Risiko. Auch dies gilt gleichrangig dem Hamburger darzustellen. Z.B. Wer trägt die Herrichtungskosten im Detail? Gibt es detaillierte Nachnutzungskonzepte? Wer trägt bei baulichen Mehrkosten das finanzielle Risiko? Werden die Mietpreise in Hamburg steigen? Wo ziehen diese Mieter hin… Mümmelmannsberg/ Billstedt? (Beachtung, mit Anstieg der Mietpreise, steigt auch der städtische Anteil der SGB II Kosten) Wird es einen Verdrängungswettbewerb bzw. -kampf aus der Veddel bzw. Wilhelmsburg für Mieter und Gewerbetreibende geben? Woher kommen die ca. 10.0000 Arbeitskräfte für die Großbaustelle? (insbesondere Ingenieure ,Architekten, Statiker ,Fachplaner… Damit sind die Kapazitäten Hamburgs gebunden und alle anderen privaten und öffentlichen Bauprojekte werden teurer bzw. verzögern sich) Wer zahlt etwaige Entschädigungen der Hafenwirtschaft bei Aufgabe bzw. Verlegung der Gewerbe? Wird der Flusslauf der Elbe gestört? In der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, sowie in den Bezirken gibt es schon heute Personalmangel und Überlastungen. Werden neue Mitarbeiter in den Planungs- und Genehmigungsbehörden eingestellt, um die Großbaustelle Olympia abzufedern? Sind sich die Wirtschaft und die Öffentlichkeit bewusst, dass mit Olympia der Baukostenindex exorbitant steigt? (alle hiesigen Neu-, Um- und Erweiterungsbauten werden teurer, analog zum Bundeskonjunkturprogramm 2010/2011?) Aktuell wird der Gesamtkomplex „Olympische Spiele in Hamburg“ leider zu einfach dargestellt.

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