Online-Petition gegen Olympia knackt die 20.000

Wow, was für eine Bewegung in den letzten Tagen: Über 20.000 Menschen sind in Deutschland der Meinung: Nein zu Olympia! Nach der Entscheidung des DOSB, dass Hamburg sich als deutsche Stadt für Olympische Spiele bewerben soll und angesichts dessen, dass der Senat nach wie vor mit den Fakten nicht rausrücken mag, habe ich die Petition aktualisiert und auf ganz Deutschland erweitert. Olympische Spiele geht alle an, die später die Folgen zu tragen haben.

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Dies gilt nicht nur, aber besonders, für die Hamburger/innen. Sie sollen im November über die Bewerbung ihrer Stadt für Olympische Spiele 2024 entscheiden. Während die Stadt Hamburg weiter munter für die Olympiazirkus trommelt, fehlen nach wie vor die wesentlichen Informationen zu den Kosten und den sozialen und ökologischen Auswirkungen, die das Megaevent des IOC hätte. Weitgehend konzept- und zahlenlos gehen Handelskammer und Senat in ihr Olympische*s Schaulaufen. Auch zum Referendum sollen allenfalls „Zahlenkorridore“ und vorläufige Konzepte vorliegen.

Dagegen äußern immer mehr nun per Petition ihr Unbehagen: „Olympische Spiele, die in Hamburg im und um den Hafen durchgeführt werden sollen, werden mächtigen Druck auf die Lebensbedingungen in Hamburg und die Mieten ausüben. Schon heute ist bezahlbarer Wohnraum für viele Menschen in dieser Stadt eine Rarität. Die Gefahr weiterer Privatisierungen von bislang preiswerten städtischen Flächen und Immobilien würde die soziale Spaltung der Stadt verschärfen. Das wollen wir nicht!“, heißt es in der Petition. In diesem Sinne freue ich mich über viele, viele weitere Unterzeichnende. Hier geht es direkt zur Petition….

3 Gedanken zu „Online-Petition gegen Olympia knackt die 20.000

  1. Pingback: NOlympia-Presseschau für Mai 2015 » Nolympia

  2. Hamburg wird ein ökologisches , menschliches und finanzielles Desaster erleben.- Bin häufig auf HHStraßen unterwegs-so auch heute. Es ist unglaublich, wie hier die Straßen, die Beschilderungen , die Stadtteile überhaupt vergammeln…allerdings hauptsächlich in DEN Bezirken / Vierteln mit einkommensschwächerer Bevölkerung . In den Vierteln der sog. Besserverdiener ( „Reichen“) sieht es auch viel besser aus !!! Herr O. Scholz u. Co. sollten einmal mit einem ganz normalen Klein- oder Mittelklasse-PKW an einigen Tagen durch die nicht so „schicken“ Viertel fahren ; da schlagen sie mehrere Fliegen mit einer Klappe! 1.) Zustand der Straßen / Fahrbahnen . Einige ganz mutige Abgeordnete könnten auch einmal zu Fuß gehen…über Bürgersteige , die für ältere / behinderte Mitbürger eine sehr krasse Zumutung sind . Es sind dort kleine (im Dunkeln nicht lesbare ) Schilder aufgestellt „Vorsicht, unebener Gehweg“ !!! Man könnte auch einmal den Zustand vieler Quartiere in Augenschein nehmen…den Dreck, den Müll, den Zustand vieler Mietshäuser großer und größter Vermieter…gleichzeitig können sich die Damen und Herren von der Blödsinnigkeit der sog. Busbeschleunigung überzeugen…NOCH mehr / längere Verkehrsstaus !!

  3. Ohne qualifizierte Senatoren wird es kaum klappen. Bei einfachsten Aufgaben wie Straßenbau, busbeschleunigung,
    Fahrradwege gibt es unkontrollierbare Kosten. Bürger müssen demnächst über Bürgersteige, Straßen schweben weil,für sie kein Platz mehr ist. Der Wohnungsbau hinkt auch nach und die Wohnungen sind kaum zu bezahlen.
    Wie soll Sicherheit während dieser Olympiade gewährleistet werden. Einengung der Hamburger im normalen Leben wird wohl in manchem Bereich anstehen. Olympia nein Danke.
    Garmisch Partenkirchen hat sich durchgesetzt. Hamburg sollte auch Flagge zeigen. Wir sollten Feuer und Flamme für mehr Wohnungen , Verbesserung beim U-/S- und Busverkehr sein. Es gibt wirklich Wichtigeres umzusetzen

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