Olympische Spiele zwischen Hamburg, Rio, Doping und einem orientierungslosen DOSB

Während die Miniatur-Olympioniken Marke Gebrüder Braun laut taz-Nord trotz der laufenden Skandale rund um den O-Sport weiter unverzagt im medialen Sommerloch von einer Hamburger erneuten Olympia-Bewerbung schwätzeln, berichtet der NDR mit Blick auf den hiesigen Bürgermeister: „Auf die Frage, ob er froh sei, dass die Hamburger Bürger Olympische Spiele in der Stadt abgelehnt hätten, sagte Scholz: „Die Hamburger sind als vernünftige Leute bekannt. Dies ist gut.““ Trotzdem hat der von der Handelskammer Hamburg uns eingebrockte Bewerbungs-Unsinn uns eine Menge Geld gekostet, berichtete jüngst die Welt: „Was in Hamburg unterm Strich bleibt: Am Ende hat alleine der Traum von Olympia etwa 12,6 Millionen Euro gekostet, die Stadt muss 80 Prozent davon alleine bezahlen, die Wirtschaft steuerte 2,4 Millionen Euro bei. Der Bund beteiligt sich nicht.“ Die Führungsriege beim Deutschen Olympischen Sport Bund um Hoermann und Vesper, die inzwischen zwei gescheiterte Olympia-Bewerbungen auf ihrem „Erfolgskonto“ abschreiben darf (München, Hamburg), hat derweil andere Sorgen als Sport: Denen ist nun ein weiterer wichtiger Sponsor abhanden gekommen. Auch hagelt es massive Kritik von allen Seiten, was die internen Strukturen angeht, weiß der Deutschlandfunk zu berichten. Würde man mich fragen: Personelle Konsequenzen stehen auch auf der ToDo-Liste.

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