Nolympia Hamburg sagt: Schade Abendblatt – Neue Bezahlseiten erschweren unsere Info-Arbeit

Bezahlseiten beim Abendblatt

Abendblatt: Online-Angebot ist nun kostenpflichtig. Das hat Auswirkungen auf unsere Möglichkeiten zur Nolympia-Berichterstattung.

Das Hamburger Abendblatt hat sein Internet-Angebot nun offenbar weitgehend auf „kostenpflichtig“ geschaltet. Das ist zwar irgendwie nachvollziehbar, ändert aber leider nichts daran, dass dies auch die Folge hat, dass viele der Texte, auf die wir hier bei Nolympia-Hamburg.de in den letzten Monaten verwiesen haben, nun eben nicht mehr frei zugänglich sind. Es wird außerdem die Folge haben, dass wir viele der Themen und Titel, die dort aufgegriffen werden, künftig wohl nicht mehr in gewohnter Weise hier vorstellen und diskutieren können. Denn: Wir werden uns kein Online-Abo bestellen.

Wir könnten nun fragen: Wer spendiert uns für diesen Blog ein Abo, schickt uns freundlich die Zugangsdaten?  Die Online-Variante wäre besser als die mit PDF (da muss man zuviele Formate ändern). Wir sind aber unsicher, ob wir das fragen sollen.

Ein Gedanke zu „Nolympia Hamburg sagt: Schade Abendblatt – Neue Bezahlseiten erschweren unsere Info-Arbeit

  1. Die inzwischen als Standard bei öffentlich-rechtlichen Projekten implantierte Methode des „Nachtragsmanagements“ seitens der beteiligten „private parties“ zeigt immer dramatischer, dass die damit organisierten „Erlössteigerungen“ der Bauunternehmen und Gebäudeausstatter wirklich „gigantisch“ sind. Davon zeugt die Musikhalle mit integrierten Multimillionärswohnungen, die überwiegend mit Steuermitteln finanziert, aber auch mit erkläcklichen Verkaufserlösen für die beteiligten „private parties“ verbunden werden. Natürlich investigiert zu diesem Punkt das HA oder die öffentlich-rechtlichen Rundfunk bzw. TV-Medien nicht (wirklich).
    Dass das gleiche System beim Berliner Flughafen BER ganz besonders extreme Korruptionsskandal an das Licht der Sonne zerrt, und den Steuerzahlern Milliardenverluste aufbürdet, das scheint niemand wirklich zu interessieren.

    Und sollte Hamburg einen Zuschlag für die Ausrichtung von IOC-Veranstaltungen bekommen, bekommen die Steuerzahler auch vollautomatisch die Ehre, für Millardensummen zu haften, damit so eine neue Protz-, Pomp- und Gloriaveranstaltung für eine kleine Exzellenzenelite gewaltige Profite zu Lasten der öffentlichen Kassen ermöglicht.
    Allein das Studium der Vertragstexte, die man beschaffen kann, die zwischen dem IOC und den staatlichen Behörden geschlossen werden muss, versetzt jeden in höchstes Erstaunen, der mit Projektvertragsmanagement professionell zu tun hat.

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