(N)Olympia Hamburg: IOC ohne Menschenrechte und mit kleinen Reformen

nolympiaHH-007Während im Abendblatt täglich Olympia-Beiträge versuchen, die HamburgerInnen für die Bewerbung zu informieren, damit bei der nächsten DOSB-Umfrage im Februar genügend Zustimmung erreicht werden kann, berichtet einer meiner Lieblingssender – der Deutschlandfunk – mal wieder über die dunklen Seiten. Z.B. darüber: „Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch fordert in ihrem Jahresbericht erneut einen politischen Kurswechsel beim IOC und der FIFA: Bei Sportgroßveranstaltungen dürften Menschenrechtsverletzer nicht mehr belohnt werden.“ Milliarden vs. Menschenrechte.

Und unter der Überschrift: IOC-Reform „Kein großer Wurf“ ist zu lesen und zu hören: „Das IOC hat derzeit in westlichen Demokratien keinen guten Stand. Mit der Agenda 2020 – insgesamt 40 Maßnahmen – soll bekanntlich alles viel besser werden. Das Ziel: mehr Bewerber aus demokratischen Nationen. Von deutschen Sportfunktionären wurde die Agenda 2020 in den höchsten Tönen gelobt – schließlich will der DOSB mit Hamburg oder Berlin die Spiele 2024 holen.“ Darüber wurde auch im Sportausschuss des Bundestags diskutiert.

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