IOC und eine Olympia-Bewerbung – Total gedoped

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Zu viel Doping? Beim Sport und den Meinungsumfragen. Foto: Dirk Seifert (Das Foto ist gestellt im Rahmen von Dreharbeiten für eine Filmserie entstanden!)

Stalinistische Verhältnisse beim IOC. Alle sogenannten Reformen wurden – habe ich was übersehen? – ohne Gegenstimmen angenommen. Ja, deutlicher geht der Hinweis nicht, dass auch der Letzte beim IOC gemerkt hat, dass die Milliardengeschäfte mit Olympia gefährdet sind, wenn sich nichts ändert. Aber ändert’s was? Hiobs Botschaft für Hamburg: „Hamburg mit schlechteren Karten als Berlin“ meldet die Welt. Wie bitte? Berlin? Ja: „Die Mehrheit der Deutschen will Olympische Spiele im eigenen Land. Laut Umfrage hätte Berlin aber bessere Karten als Hamburg. Die Wirkung der vom IOC beschlossenen Reformen ist umstritten.“ Ooops, Berlin und dann ist noch nicht mal klar, was das IOC mit seinen sensationellen Reformen nun erreicht hat? Was für ein Elend. Das Abendblatt ist genauso entsetzt wie ich.  Oder sollten da etwas Drogen im Spiel sein? Millionen Deutsche gedoped?

Na, beim Doping geht es sonst ja eher um Milliarden – Euro, nicht Menschen. Die Recherchen des WDR haben ein unglaubliches System von Doping in Russland aufgedeckt und es ist kaum anzunehmen, dass das an den Grenzen halt macht. In dem Bericht über die unglaublichen Doping-Praktiken im  letzten Ausrichter-Land Olymischer Spiele (und demnächst wieder in St. Petersburg?) packen zahlreiche Top-SportlerInnen aus. (Siehe DW, DLF und ARD/WDR) Auch IOC-Mitglieder haben dabei ihre Finger im Spiel, berichtet der Autor Hajo Seppelt.

In Sachen Hamburger Bewerbung für Olympische Spiele sieht die Links-Fraktion in der Bürgerschaft mit Blick auf die Reformen „Schöne Worte ohne Inhalt„. Die Grünen hatten sich jüngst an eine von ihnen mit in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie erinnert.

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