In eigener Sache

Weil in einigen Medien (Sport1) grad ein Statement von mir zu der Buttersäure-Aktion (siehe die Welt) gestern im Haus des Sport etwas eigenwillig gebracht wird: Hier was ich gesagt habe…

1. Es gibt viele Menschen in Hamburg, die sich aus guten Gründen große Sorgen über die sozialen und ökologischen Folgen der Olympia-Bewerbung machen. Aber beide Seiten sollten sich bemühen, gelassen zu bleiben: In der Auseinandersetzung um die Olympia-Bewerbung sollten Fakten, Konzepte und Argumente entscheiden.

2. Hamburg steht vor großen Herausforderungen, auch ohne die Olympia-Bewerbung. Die Finanzierung der Spiele steht nicht, die Kosten für Hamburg könnten angesichts der bisherigen Haltung der Bundesregierung schon jetzt weiter steigen. Unklar ist, wie sich die Situation mit den Kriegs-Flüchtlingen entwickeln wird oder auch welche Kosten durch die kommende Gründung einer Bad-Bank der HSH Nordbank auf uns Bürger zukommen. Aber auch die Unterlagen für die Olympia-Bewerbung enthalten noch viel zu viele Lücken und wenig belastbares. Und dann kommen noch die Skandale um die FIFA und die Schwarzen Kassen. All das dürfte für die Entscheidung in Sachen Olympia für immer mehr Hamburger negative Bedeutung haben, sei es durch ein Nein beim Referendum oder durch eine schlichte Wahlenthaltung.

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