Hamburg diskutiert die Spiele – So war’s für das Publikum

Ein Blick auf das Publikum. Foto: Artur Brückmann

Ein Blick auf das Publikum. Foto: Artur Brückmann

Hier noch eine Ergänzung zum vorherigen Artikel. Artur Brückmann, ASTA-Referent der Uni Hamburg, hat uns ein Foto des Publikums gemailt und er beschreibt das Veranstaltungssetting so:

„Es gab ausschließlich Plätze mit Tischen für PressevertreterInnen bzw. geladene Gäste. Das normal sterbliche Publikum war nicht einmal eingeplant, weshalb die AStA-VertreterInnen der HafenCity-Uni und wir vom AStA der Uni Hamburg uns sehr lautstark Stühle von der anderen Seite des Foyers ranschaffen mussten und sie an die Seite gestellt haben. Meine einzige Einflussmöglichkeit als Zuschauer (die Veranstaltung wurde eine halbe Stunde vor Plan beendet, ohne das Publikum sprechen zu lassen) waren Zwischenrufe und lautes Lachen.

Gegen Ende der Diskussion wurde ich dann während der lächerlichen und dummdreisten Ausführungen von Prof. Maennig zur Sympathie korrupter IOC-Funktionäre von einem Veranstalter gemaßregelt, ich solle mich doch benehmen wie alle anderen „Zuschauer“ und könne ja hinterher mit Herrn Maennig noch diskutieren. Die Auseinandersetzung zwischen diesem Sittenwächter und mir erregte die Aufmerksamkeit eines Ḱameramanns, der eine Weile die Szenerie filmte. Ebendieser Kameramann hat mir hinterher ermunternd auf die Schulter geklopft und nochmal nachgefragt, was dort los gewesen sei. Er meinte, dass er mich gerne lachend ins Bild genommen hätte, was aber dann eben nicht mehr möglich war, weil ich mit dieser unentspannten Aufsichtsperson diskutieren musste.

Nach der Veranstaltung hat ein weiterer Pressevertreter bzw. Techniker Benedikt Schroeter auf die Schulter geklopft und ihm dafür gedankt, dass er so frei und authentisch gesprochen hat, da man die Veranstaltung ja sonst nicht ausgehalten hätte.“

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