Grüne und Olympia in Hamburg – Lernen von der Jugend!

Olympia in Hamburg? Nicht mit uns! Das sagt die Grüne Jugend in Hamburg und zeigt damit der älteren Amts- und Würdenträgergarde der Partei, wie das früher mal war.  Mit einer ausführlichen Begründung legt die Jugendorganisation ihren Beschluss dar, in dem sie  mit Blick auf die bislang für November vorgesehene „Bürgerbefragung von oben“ begründen, warum sie NEIN zur Olympia-Bewerbung sagen und mit dem Bündnis NOlympia-Hamburg zusammenarbeiten werden.

Die Grüne Jugend äußert ihre Kritik am skandalumwitterten IOC, formuliert die Sorgen um steigende Mieten und Verdrängung, befürchtet Umweltschäden, will die Sicherheitsmaßnahmen verbunden mit den Spielen nicht.

Für die Grüne Jugend ist klar: „Nicht um diesen Preis!“ und führt aus: „Olympische Spiele wird Hamburg nur um einen sehr hohen Preis veranstalten können. Neben den hohen finanziellen Belastungen werden große Teile der Stadt in Hochsicherheitszonen verwandelt und die Gentrifizierung wird weiter vorangetrieben. Den meisten Hamburger_innen bleiben von den olympischen Spielen nur hohe Kosten und der Blick aus der Ferne auf den Kleinen Grasbrook. Ganz im Gegensatz zum Motto der Werbekampagne, ”Feuer und Flamme für die Spiele in Hamburg, weil Hamburg nur gewinnen kann”, kann Hamburg eben nicht nur gewinnen, sondern in vielerlei Hinsicht nur verlieren. Deswegen positioniert sich die GRÜNE JUGEND Hamburg klar gegen eine Hamburger Olympiabewerbung, wirbt für ein ”Nein” beim Olympia-Referendum am 29.11.2015 und wird im Vorfeld des Referendums u.a. mit dem Bündnis NOlympia zusammenarbeiten.“

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