Unterschriften-Ziel errreicht: Volksinitiative Stop Olympia auf Kurs

StopOlympia-2Während am Sonntag das Referendum über die Olympia-Bewerbung zu Ende geht und ein eher knappes Ergebnis erwartet wird, teilt die Volksinitiative Stop Olympia mit, dass sie mit über 13.000 Unterschriften auch ihr Ziel erreicht hat. Am Montag wollen die Initiatoren die Liste an den Landeswahlleiter übergeben. Wenn es am Sonntag eine Mehrheit für die Bewerbung gäbe, würde die Volksinitiative nach den erst im Frühjahr geschaffenen Regeln des Referendums bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode 2020 ausgesetzt. Erst dann „erwacht“ diese Volksinitiative wieder und die Bürgerschaft muss sich dann in jedem Fall noch mal mit einem Nein zur Olympia-Bewerbung befassen.  Die PM dokumentieren wir gleich unten.

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Olympia, die Konzerne, Medien, Politik und das große Geschäft – Die Konflikte nach einem Ja beim Referendum gehen weiter

GeschenkideenDie Hamburger Medien und einige Marketingagenturen haben sich zusammen getan. Wirtschafts-Unternehmen sehen große Geschäfte, die Baubranche ist begeistert. Gemeinsam geben sie Millionen Euros dafür aus, damit die Botschaft jedeN erreicht: Olympia ist ein Wunder- und Zauberwerk für Hamburg: 100 Prozent Chancen – Null Risiken. Sogar der MoPo fällt auf, dass da getrickst werden könnte. Weiterlesen

Olympia der kurzen Wege: Flughafen und der Lärm

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Olympische Spiele der kurzen Weg? Was ist mit dem Flughafen und dem Lärm? Fluglärm-Initiativen sagen Nein zu Olympia in Hamburg

Olympia der kurzen Wege, so wird offiziell geworben. Der Flughafen wird dabei fast vergessen und damit nicht nur die Klimabelastungen, sondern auch der Lärm. Vor allem auch das Nachtflugverbot könnte dabei unter die Flügel kommen. Initiativen gegen den Fluglärm haben sich nun zu Wort gemeldet und sprechen sich gegen die Bewerbung Hamburgs zu den Spielen 2024 aus: Weiterlesen

Aus dem Herzen von St. Pauli: Nein zur Olympia-Bewerbung

wertsachenDer nächste Dämpfer für die Olympia-Bewerbung: „Die Mitglieder des Zweitligisten FC St. Pauli haben sich gegen die Hamburger Bewerbung um Olympische Spiele ausgesprochen. Der Antrag bei der Mitgliederversammlung „Nein zu Olympia 2024 in Hamburg“ wurde bei der Jahreshauptversammlung in der Hansestadt von den 580 anwesenden Mitgliedern mehrheitlich angenommen.“ Das berichtet Spiegel-Online soeben. Die Homepage des FC ST. Pauli (Mitgliederversammlung). Auch die SHZ berichtet inzwischen über diese Entscheidung. Bereits in den letzten Wochen hatte sich die Vereinsspitze sehr zurückhaltend geäußert und an Werbeveranstaltungen nicht teilgenommen. Die Spitze plädierte für Neutralität an dieser Frage. Die Welt, das Abendblatt und auch die MoPo wollten in den letzten Tagen eine Art Machtkampf ausgemacht haben.

Olympia Hamburg: Wählen bis es passt

Olympi-Ja oder NOlympia? das ist hier die Frage. Bild: Urbanshit.

Olympi-Ja oder NOlympia? das ist hier die Frage. Bild: Urbanshit.

Wenn es jetzt beim Referendum für Olympia in Hamburg nicht klappt, dann wählen wir eben später noch mal. Das jedenfalls will Hamburgs Olympia-Senator Neumann laut SID nicht ausschließen. Hamburg habe sich ja schließlich für die Spiele 2024 und 2028 auf den Weg gemacht und jetzt soll ja nur für die erste Runde abgestimmt werden. So ist das!

Im Handelsblatt kann man diese interessante Haltung von Michael Neumann jetzt nachlesen: „Hamburg schließt eine Bewerbung um die Olympischen Spiele 2028 selbst für den Fall nicht aus, dass sich die Bürger der Hansestadt im Rahmen des Referendums am 29. November gegen eine Bewerbung für 2024 aussprechen sollten. „Dieser Volksentscheid betrifft nur die Bewerbung um die Spiele 2024, und die Übereinkunft Hamburgs mit dem DOSB umfasst ja auch die Spiele 2028″, sagte Hamburgs Sportsenator Michael Neumann dem SID am Rande der Sportministerkonferenz in Köln.“

Mobilitätskonzept Olympia 2024 lagert weitere Kosten auf Bund & DB aus

Vor zwei Tagen haben Hamburgs Olympiaplaner das Mobilitätskonzept der Spiele vorlegt und der Öffentlichkeit präsentiert. 408 Seiten lang ist das Dokument und den besten Überblick über das, was da auf Hamburg verkehrs- und infrastrukturmäßig zukäme, liefert Radio Hamburg in dem lesenswerten Artikel „Droht Hamburg zu Olympia Verkehrskollaps“. Weiterlesen

Wir können auch anders: Meine teuflisch grausame Olympia-Top 5

Ehrlich gesagt: Ich habe mir das jetzt nur für wenige Sekunden angesehen und -gehört und nur weil ein Kollege mir das fassungslos und unbedingt vorführen wollte. Auf Facebook war ich längst vorgewarnt, dass der neue Olympa-Song möglicherweise den Tatbestand der Körperverletzung erfüllen könnte. Völlig zurecht macht Tobias Schlegl in der Mopo (Musik, die mich zum Weinen bringt) den Ersten Bürgermeister Scholz fast persönlich für diesen Anschlag verantwortlich. Und ich möchte fragen: Liebe Olympia-Freunde vom Miniaturwunderland über den Otto-Versand bis Edeka und Handelskammer: Ist das ernstgemeint? Ich erwarte klare Distanzierungen! Aber das bringt mich auch eine Idee, natürlich eine fiese: Hier meine teuflisch grausame Olympia-Top 5. Und wer mag, kann mir auch noch seine Alptraum-Songs schicken! Festhalten bitte und Fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker! Weiterlesen

Transparenz bei der Olympiabewerbung? NOlympia Hamburg hakt nach

Jetzt informieren und mit NEIN stimmen!

Jetzt informieren und mit NEIN stimmen!


Transparent soll sie sein: die Hamburger Olympiabewerbung. Man wolle alle Informationen zugänglich machen, welche die Stimmberechtigten benötigen, um sich eine Meinung zu bilden – so lautet eine Standardaussage der Olympia-Befürworter/innen. Die Bewerbungsgesellschaft Hamburg 2024 GmbH werde „freiwillig die Informationspflichten des Hamburgischen Transparenzgesetzes (HmbTG) befolgen“. Und schon im Gesellschaftervertrag gibt es eine Einschränkung, die deutlich macht, dass hier Information mit PR verwechselt wird: „Bei der Herausgabe von Informationen werden die Ausnahmevorschriften der
§§ 4-7, 9 HmbTG beachtet (i.e. Datenschutz, Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse), dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Veröffentlichung von Informationen nicht die Chancen der Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen Spiele gefährdet“.

Als Kronzeuge für die Einhaltung der Transparenz hat der Senat Transparency International beauftragt, deren Vorsitzende Sylvia Schenk sich als „persönliches Mitglied im NOK“ vor allem durch besondere Nähe zum DOSB und IOC auszeichnet.

Wir halten fest: Hamburgs Olympia-Gremien legen also selbst fest, was sie freiwillig veröffentlichen, was wiederum auf keinen Fall der Olympiabewerbung schaden darf und zur Kontrolle setzen sie eine Initiative ein, die selbst Teil des Sportfunktionär-Business ist. Kein Wunder also, dass schon jetzt wesentliche Bestimmungen des Hamburger Transparenz Gesetz umgangen werden. Weiterlesen